Jungtieraufzucht und Abschiede

Bei der Jungtieraufzucht ist es ja in der Regel so, dass sobald man seine Schützlinge in die Freiheit entlässt, ihnen nur das Beste wünschen kann, denn meist sieht man sie da zum letzten mal. Da ist es umso schöner, wenn mal ein kleiner Schützling in der Nähe bleibt und sich auch in der freien Natur noch dankbar weiter füttern und versorgen lässt. Man kann dann beobachten wie sie sich weiter entwickeln und dass es ihnen gut geht. Heuer machte uns eine kleine Meise diese Freude – sogar für das eine oder andere Foto bleibt sie mal noch sitzen. Immer wieder kommt sie zurück, holt sich Futter und zeigt dass es ihr gut geht. Eine besondere Freude für die Ersatzmammi.

Diesen Beitrag Teilen

Extra-Arbeit zur Arbeitserleichterung

Nach diesem Motto wurde im Tierheim Steyr eine Böschung, die unseren Tierpflegerinnen bei jedem Rasenmähen eine schweißtreibende Qual war, in Angriff genommen. Nach und nach, mit tatkräftiger Unterstützung von Sandro, Daniel, Jakob, David und Josefine wurde die Grasnarbe abgegraben um dann 124 (!) Bodendecker Pflänzchen zu pflanzen und alles mit Flies und Hackschnitzeln abzudecken. Nun wird fleissig gewässert damit auch alles gut wächst. Es war viel Arbeit aber die war es definitiv wert und wir müssen uns nun nie wieder mit dem Rasenmäher über die steile Böschung quälen.Wir danken allen beteiligten Helfern!

Diesen Beitrag Teilen

Sorgenkind Joe

Im April diesen Jahres wurde uns ein junges Eichhörnchen gebracht. Die Finder hatten beobachtet wie es immer wieder versucht hatte einen Baum hinauf zu klettern jedoch reichte seine Kraft nicht mehr und es stürzte immer wieder ab. Zum Glück konnten sie das kleine Hörnchen einfangen und ins Tierheim Steyr bringen. Der kleine Bub war sehr mager, die Nase dick verkrustet und blutig, er hatte schwere Atemnot und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Unsere Eichhörnchen-Ersatzmammi tat ihr Bestes doch die massive Lungenentzündung wollte einfach nicht abklingen. Der kleine Hörnchenbub hatte ständige Atemnot und bekam nur schwer Luft – er glich einem Häufchen Elend. Antibiotikum und Inhalationstherapien alle paar Stunden brachten wenn überhaupt immer nur kurze Erleichterung – schlimm zu sehen wie sich dieses kleine Wesen quält und nach Atem ringt ohne noch mehr für ihn tun zu können! Erst nach 1 ½ Wochen, als die Hoffnung schon fast zur Gänze geschwunden war zeigte sich ganz plötzlich Besserung. Es ging bergauf! Doch richtig fressen wollte der kleine Zwerg noch immer nicht. Es zeigte sich, dass seine Zähnchen bei den Stürzen vom Baum Schaden genommen hatten und nun schief standen. So konnte Joe – wie seine Pflegemammi ihn nannte – nicht mehr ausgewildert werden denn irgendwann würden seine Zähnchen so lange werden dass er damit gar nicht mehr fressen könnte und ein qualvoller Hungertod stünde ihm bevor. Zum Glück war Gabi Kaar von Wildtierstation Igelhof Aurachtal bereit Joe aufzunehmen. Er darf nun dauerhaft dort wohnen bleiben, wird medizinisch betreut und ist in Gesellschaft von anderen Hörnchen die sein Schicksal teilen. Joe hat sogar schon eine Freundin gefunden – wie wir erfuhren – und fühlt sich pudelwohl. Wir – speziell Joe´s Mammi – danken Gabi Kaar sehr für die gute Zusammenarbeit und die Übernahme von Joe von ganzem Herzen!

Diesen Beitrag Teilen

Schattenspender

Bei den hohen Temperaturen im Sommer ist es wichtig für unsere Hunde in den Ausläufen auch schattige Flächen zur Verfügung zu haben weshalb in unseren Auslaufzonen überall Bäume stehen. Leider starb unser wunderschöner Kastanienbaum letztes Jahr plötzlich ab und musste entfernt werden. Dank der sehr großzügigen Spende von Fam. Schachinger konnten nun gleich 2 neue Bäume gepflanzt werden, die dann künftig wieder für angenehmen Schatten sorgen werden. DANKE!

Diesen Beitrag Teilen

Danke, Ben!

Ein großes Danke an Ben! Unser Bankerl vorm Tierheim Steyr war schon in die Jahre gekommen und das Holz ganz morsch. Hier – muss man wissen – sitzen meist unsere Gassi Geher noch mit „ihren“ Hunden zum kuscheln und streicheln bevor´s wieder zurück in die Zimmer geht und so waren Hunde wie auch Geher sehr traurig als ihr Bankerl alterswegen zusammenbrach. Wieder einmal haben wir es dem handwerklichen Geschick von Ben zu verdanken, dass unser Bankerl wie neu bereits den Gasi Gehern wieder zur Verfügung steht, denn er erklärte sich umgehend bereit die noch intakten Seitenteile mitzunehmen um uns neue Holzbretter darauf zu montieren. Wir, die Hunde und alle Gassi Geher sagen DANKE, Ben!

Diesen Beitrag Teilen

Ungeliebtes Reptil

Zum Glück – muss man sagen – ging der Reptilienboom der vergangenen Zeit ja mittlerweile wieder etwas zurück. Trotzdem werden immer noch Reptilien gehalten – meist ohne der vorgeschriebenen Meldung der Tiere – später wird sich der Tiere einfach „entledigt“ Gerade wieder so geschehen im Mai diesen Jahres in Steyr. Bei Mäharbeiten wurde eine sich unter einer Hecke versteckende Bartagame entdeckt. Das exotische und bei uns in freier Wildbahn nicht überlebensfähige Tier wurde gesichert und kam erstmal im Tierheim Steyr unter. Völlig unterkühlt genoss die Agame die Wärmelampe im Terrarium und stürzte sich mit großem Appetit übers bereitgestellte Futter. Wenige Tage später tauchte in derselben Straße noch ein zweites Tier auf. Vermutlich wurden die Beiden einfach ausgesetzt. Mittlerweile konnten die Agamen an neue verantwortungsvolle Reptilienhalter übergeben werden.

Diesen Beitrag Teilen

Armes Hasi

Ende April diesen Jahres kam dieses Widdermix-Kaninchen, welches wir Domino nannten als Fundtier zu uns ins Tierheim Steyr. Der kastrierte Rammler dürfte schon länger unversorgt gewesen sein denn er befand sich in sehr schlechtem Zustand. Domino litt an einer durch Parasiten ausgelösten Erkrankung (Torticollis oder auch Schiefhals bzw. Kopfschiefhaltung genannt) und konnte kaum gerade sitzen oder hoppeln ohne umzufallen. Die Krallen waren viel zu lang, sein Fell war sehr stark verklebt und verfilzt, sein Schwänzchen gar war zu einer tennisballgroßen mit Kot und Urin verklebten Kugel angewachsen. Ein langes Sitzbad und viel Geduld war nötig um diese lösen zu können. Eine monatelange medikamentöse Behandlungsphase folgte. Heute geht es Domino zumindest wieder so gut, dass er sich frei bewegen kann ohne umzufallen, er findet sein Futter und frisst gut. Eine leichte Behinderung mit der er aber gut zurecht kommt blieb allerdings zurück.Nun gilt es für den kastrierten Rammler einen Platz zu finden wo auf seine besonderen Bedürfnisse geachtet werden kann – gut vorstellbar wäre Domino zur Gesellschaft für ein vielleicht schon älteres Kaninchen zu vermitteln das ihn nicht mehr überfordert – dann stehen ihm noch etliche schöne Jahre bevor.

Diesen Beitrag Teilen

Rio

Dieser hübsche Malinois-Mix Rüde trägt den Namen Rio, ist 3 1/2 Jahre alt und bereits kastriert. Rio bewegt sich gerne, besitzt der Rasse entsprechend ein wachsames Wesen und geht brav an der Leine. Mit anderen Hunden ist Rio nach Sympatie verträglich, an Kinder ist er nicht gewöhnt

Diesen Beitrag Teilen