Auch heuer waren unsere Tierpfleger wieder gefordert mit der Aufzucht div. Jungtiere.

Dieses Jahr war es nicht nur körperlich (Schlafmangel,…) anstrengend für unsere Tierpflegerinnen, sondern auch eine mentale Belastung, da heuer sehr viele „Sorgenkinder“ dabei waren, wo man anfangs nicht wusste ob sie wieder gesund werden. Eichhörnchen waren dabei mit eitrigen Verletzungen,  neugeborene Kätzchen – gerade erst ein paar Stunden alt oder ein junger Siebenschläfer (Bild) mit einer Wirbelsäulenverletzung.

Anfang Dezember letzten Jahres erhielten wir einen Anruf vom Bauhaus Steyr, in der Gartenabteilung sei ein seltsamer Vogel mit langem Schnabel und man wisse nicht was es ist und ob das Tier verletzt sei. Also machten wir uns auf den Weg den seltsamen Vogel abzuholen. Zu unserem Erstaunen handelte es sich um eine Waldschnepfe. Diese Watvögel sind bei uns zwar heimisch, jedoch überwintern diese eigentlich meist im Mittelmeerraum und kommen erst im Frühjahr wieder zurück.

Nicht alleine Hunde und Katzen kommen als Fundtiere ins Tierheim, ab und an werden auch andere Tiere „herrenlos aufgefunden“.

Kürzlich lief in Steyr, mitten am Stadtplatz, einer jungen Fahrzeuglenkerin ein Tier vor dem Auto über die Straße. Zuerst dachte sie es sei ein Hund, doch hatte das Tier Hörner, es war eine Zwergziege!

 

 Immer wieder werden Jungtiere wie Eichkätzchen, Feldhasenkinder, Entenkücken, Vogelnestlinge, Jungmarder, Igelkinder und einige mehr ins Tierheim zur Aufzucht und Pflege gebracht. Diese Tiere haben oft durch menschliches Zutun ihre Elterntiere verloren oder sind durch Witterungseinflüsse in Lebensnot geraten.